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... und Vietnam und ...
1966, in der heißen Phase des Vietnam-Krieges veröffentlichte Erich Fried seine Gedichte über das Grauen des Krieges, den die USA gegen Viet Nam führten. Diese Gedichte lösten seinerzeit eine scharfe öffentliche kontroverse Diskussionen aus über die Frage, ob Gedichte (so) politisch sein dürfen.
Obwohl sich in einem Großteil der Gedichte das aktuelle Tagesgeschehen des Vietnamkrieges widerspiegelt, sind sie keineswegs nur zur Erinnerung an vergangene Gegebenheiten nützlich. Viele der Verse gehen auch heute noch unter die Haut. Zum einen, weil sie politische Zusammenhänge schneller und deutlicher klar machen, als manch langatmiger Leitartikel, zum anderen, weil sie an Ereignisse und Situationen mit höchst aktuellem Datum erinnern.
Ergänzt werden die Gedichte durch den Abdruck von drei Diskussionsbeiträgen von Peter Rühmkorf, Peter Härtling und Harald Hartung aus dem Jahr 1967 über die Legitimität, politische Gedichte zu schreiben.
... und Vietnam und Erich Fried Klaus Wagenbach Verlag, Berlin, 1996 ISBN: 3803122708
© Text: Stefan Kühner
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