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Wir brachen um 7.30 auf, Sonne und leichter Wind markierte einen seltenen, kühlen und reinen Sommertag. Der Fahrer fragte :" Nach Kim Lien?" Anscheinend sind die Einheimischen an eine solche Fahrt gewöhnt und nennen sie so. Unsere Fahrt bestand aus 3 Abschnitten, zuerst dem Grab von Hoang Thi Loan - Mutter von Ho Chi Minh- , der Heimat des Vaters im Lotusdorf, der Heimat der Mutter in Hoang Tru.
In nicht einmal 30 Minuten ist das Auto unter dem Berg Dai Hue angekommen, wo sich das Grab von Hoang Thi Loan befindet. Auf dem Hof waren schon einige Autos geparkt. "Heute ist sind es wenige, in anderen Tagen ist der Hof voll von Autos", sagte der Fahrer und wendete sich meinen Großeltern zu ". Sind sie bereit zu klettern"? 269 Stufen, regelmässig und nicht abschüssig, aber schief winden sie sich wie ein Teppich aus Zement, fügen sich in den Nadelbaumwald ein. In luftiger Höhe kann man nicht unterscheiden, welche Jahreszeit ist. Das Grab ist auf einem Hof angelegt, auf dem man ein Dach in Form des Ahnentempels baute. Von hier an hatten wir eine herrliche und weite Aussicht auf die schöne Landschaft daunten. Wenn man die Natur und Menschen in einer Vase einsammeln würde!!! Ein großes Schild steht hier, auf dem man die Geschichte von Hoang Thi Loan geschrieben hat. Wir zündeten die Kultgegenstände an, fotographierten, und hörten der Erzählung des Reiseführers über die neuerliche Renovierung des Denkmals zu und kauften die fremden Früchten.
Schon 10 Uhr, wir stiegen über einen anderen Weg herunter und kauften uns einigen Andenken. Wir fühlten uns, als ob die Zeit nicht vorübergeht.
 Das Auto fuhr weiter auf dem Pfad, an den Ackerfeldern vorbei, die im August kurz vor der Ernte stehen, stark aromatisch, der Duft des Reises strömte zu uns herein. Die mit Stroh bedeckten kleinen Hütten flimmerten in der Ferne. Die Schlange der Besucher wandt sich in einer langen Reiher. Der kleine mit Kieseln belegte Weg führt von dem Tor hinein, der Zaun wird sorgfältig instand gehalten. In den Garten eingetreten, hatten wir das Gefühl, als ob wir in einer anderen Welt wären. Ungewöhnlich bescheiden. Man konnte dem Bild der Kindheit von Ho Chi Minh irgendwo begegnen, an dem hundertjährigen Brotfruchtbaum, dem fruchtreichen Apfelbaum, dem Becken aus Torerde. Das bescheidene Haus war mit einem kurzen Kanapee, dem schlichten Altar, dem Webstuhl, der Hängematte, den Möbeln aus Bambus ausgestattet. Hier hatte sich eine große Persönlichkeit entwickelt und entfaltet.

© Luong Thy Trang
thytrangus@yahoo.com

Heimat von Ho Chi Minh

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